Vorwort:

Es gilt, Rückschau zu halten und die Leistungen und den Einsatzwillen dieser Jahre noch einmal vor Augen zu führen. Schon vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Horneburg wurde durch den damaligen Amtmann und den Gemeindevorsteher ein Ortsstatut betreffend das Feuerlöschwesen für den Bezirk der Gemeinde Horneburg erlassen. Gemäß dieser Satzung war eine Brandwehr zu bilden. Dienstpflichtig waren in der Brandwehr die männlichen Einwohner bestimmten Alters, jedoch nur auf Zeit. Einzelne Berufsgruppen waren davon ausgenommen. Den verantwortlichen Männern wurde alsbald klar, dass auf dieser Grundlage eine schlagkräftige Wehr nicht zu bilden war. Der Wunsch, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen, wurde deutlich. Am 30. Dezember 1908 versammelte sich deshalb eine Anzahl Bürger und beschloss die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. Eine weitere Versammlung fand statt am 12. März 1909. In diesen beiden Versammlungen wurden die notwendigen Formalien erledigt, wie Verabschiedung des Statuts, Aufnahme von Mitgliedern, Wahl der Führer der einzelnen Mannschaften u. a. mehr. Das Ergebnis dieser Versammlungen wird in der nachfolgenden Chronologie weiter verdeutlicht.


1906

Durch die Änderung der Gemeindesatzung 1906 wurde, wie bekannt, in Horneburg eine Pflichtfeuerwehr gegründet. Vermutlich auf Grund des Platzbedarfes und des Zustandes des 46 Jahre alten Geräteschuppens am Hof Beckmann beantragte der Gemeindevorsteher Wilhelm Elfert die Baugenehmigung für ein Spritzenhaus mit Arrestzelle und Wohnung auf dem Gelände der heutigen Magdalenenstraße 1. Im Archiv der Feuerwehr Datteln finden sich noch Planungsskizzen des ersten Gerätehauses:

Frontansicht


Seitenansicht


Plan der Kapelle


Stich der Seitenansicht

11. April 1907

Auf Grund der 1906 erstellten Baupläne, die 1907 baupolizeilich genehmigt wurden, erging die Baugenehmigung an die Gemeinde Horneburg.

6. Mai 1909

Aus den Unterlagen ist ersichtlich, dass sich zunächst 26 Mitglieder für den Dienst an der Allgemeinheit zusammenfanden.

12. Mai 1909

In einer Versammlung wurde der Ausrüstungsbedarf mit einer Summe von 734,85 RM ermittelt. Die Gemeinde übernahm die Kosten.

6. Juli 1909

1. Versammlung und Übung im Gewande der Freiwilligen Feuerwehr Horneburg.

26. Juli 1909

Beitritt zum Feuerwehrverband und es setzte ein reger Übungsbetrieb ein, und die (Anm.: damals) noch vorhandenen Protokollbücher und Unterlagen beweisen, wie ernst die Männer ihre Aufgabe nahmen. Fehlte ein Kamerad, wobei eine ausreichende und begründete Entschuldigung Ehrensache war, so holte er das Versäumte bei der nächsten Übung durch zusätzlichen Übungsdienst nach. Wie intensiv gearbeitet wurde, beweist die Zahl der Übungen. 1909: 20 Übungen und Versammlungen, 1910: 24, 1911: 20.

16. Oktober 1909

Die Baumaßnahme „Spritzenhaus“ wurde fertiggestellt und baupolizeilich abgenommen.

26. Mai 1912

Ihren ersten Einsatz hatte die Wehr am 26. Mai 1912, einem Pfingstsonntag, gegen 10.30 Uhr, da ein Wohnhaus, ca. 25 Minuten vom Dorf gelegen, in Flammen stand. Aus diesem Brandbericht geht hervor, wie wichtig der Dienst der Feuerwehr ist. Es heißt wörtlich: „Die Frau R. (eine Witwe) war abwesend, kleinere Kinder waren in Gefahr, wurden aber gerettet.“ Eine Brandwache musste gestellt werden, der Schaden war erheblich.

25. Februar 1913

Die Wehr mußte erneut aus Anlass eines Scheunenbrandes zu Hilfe eilen, wobei insbesondere das angrenzende Wohnhaus und der Viehbestand bedroht waren. Bei diesem Brande zeigte sich besonders die dringende Notwendigkeit ausreichender Wasserverhältnisse. Feuer lässt sich eben (Anm.: vor allem) nur mit Wasser bekämpfen. Laut Brandbericht waren die Verhältnisse schlecht, und das Wasser musste mit Jauchewagen aus der Nachbarschaft herangeholt werden.

14. Juli 1913

Ein weiterer Brand war zu bekämpfen: ein Bauerngehöft stand in Flammen. Bei diesem Brand reichte das Schlauchmaterial nicht aus, und das Feuer konnte nur mit Hilfe der Wehr „Emscher Lippe“, die weiteres Schlauchmaterial zum Einsatz brachte, wirksam bekämpft werden. Aus den (Anm.: heute verschollenen) Unterlagen ist ersichtlich, mit welcher Energie die Mängel behoben wurden und mit welchem Ernst die Wehr sich auf Grund der gemachten Erfahrungen in der Einsatzfähigkeit verbesserte.

Mitte 1913

Der Stiegen- und Schlauchturm am Spritzenhaus wird fertiggestellt. Somit wurde der Umfang der Einsatzmöglichkeiten erweitert und vor allem die schnelle Wiedereinsatzbereitschaft gesichert.

1. August 1914

Über die Kriegsjahre liegt ein Bericht vor, der auszugsweise wiedergegeben werden soll:

1917/1918

Im Jahre 1917 übernahmen der Wirt Fritz Berens und August Müller als I. und 11. Brandmeister die Führung, es wurden bis ins Jahr 1918 nur die notwendigsten Übungen abgehalten. Die Wehr soll nun die alte Tatkraft mit regelmäßigen Übungen und Versammlungen wieder aufnehmen. Als neuer Wehrführer wurde Wilhelm Sindern eingesetzt

1920-1925

1920-1925

26.3.1921 Wohnhausbrand, Hauptstraße 27 3.11.1921 Brand eines Teilgebäudes des Gehöftes Wiesmann, Rapen

24. Januar 1926

Kamerad Franz Fleitmann wurde erster Chef u. Wehrführer, zweiter Brandmeister blieb Josef Lettmann.

9. Mai 1929

Das 20-jährige Bestehen der Wehr wird im Vereinslokal gefeiert. Die Wehr zählte zu diesem Zeitpunkt 36 Mitglieder.

19. Juli 1932

Kamerad Friederich Berens löst den bisherigen Wehrführer Franz Fleitmann ab. Der weitere Vorstand bleibt unverändert.

1933

In diesem Jahr fand die Umorganisation der gesamten deutschen Feuerwehren statt. Zu dieser Zeit erfolgte auch die Bildung der Amtswehr, der die Freiwillige Feuerwehr Horneburg nun als Löschzug angehört.

14. Juni 1934

Ein Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Horneburg wird gefeiert.

14. Juni 1934

Kamerad Wilhelm Benke übernahm die Wehrführung und wurde Nachfolger von Friederich Berens.

1. September 1939

An diesem Tag begann der zweite Weltkrieg. Viele Kameraden wurden zum Kriegsdienst einberufen. Ältere Kameraden mussten als Feuerwehrmänner Dienst im Sicherheits- und Hilfsdienst verrichten, um bei Luftangriffen den Kampf gegen Brand und Katastrophen zu führen. Die Übungen der Wehr wurden immer spärlicher.

15. Februar 1942

Nach einer Mitgliederversammlung wird beschlossen, die Vereinsaktivitäten vorerst ruhen zu lassen.

1945

Als im Jahre 1945 der Zusammenbruch kam, war es schlecht um die Freiwillige Feuerwehr bestellt.

1954

Die Wehr hatte zu diesem Zeitpunkt wieder eine komplette Ausrüstung, hinzu kam in diesem Jahre auch noch eine neue Motorspritze. Amt und Gemeinde haben in vorbildlicher Weise die Notwendigkeit erkannt und den Vertretern gebührt der Dank für die Hilfe und Unterstützung. Das unzureichende Feuerwehrgerätehaus war das letzte Sorgenkind seit Bestehen der Wehr.

1956

Der Löschzug Horneburg konnte eine nagelneue Motorspritze TS 8/8 als Ersatz für die alte, 1945 gekaufte Spritze, am Dattelner Bahnhof abholen.

28. April 1959

Auf Grund des Druckes und eines ausführlichen Schriftverkehrs von Löschzuführer Leo Balan sen. strebte das Amt Waltrop eine schnelle Umsetzung der Pläne „Gerätehaus statt Baracke“ an.

29. August 1959

Zum 50-jährigen Bestehen kann sich die Wehr Ihr neues Feuerwehrgerätehaus der Öffentlichkeit vorstellen. Damit ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen, der so alt ist wie die Wehr Bestand hat. Pünktlich zum Jubiläum bekam die Wehr ganz überraschend Ihr erstes Fahrzeug vom zivilen Bevölkerungsschutz. Es handelte sich um ein Unimog-Fahrgestell mit Ziegler Aufbau. Das Fahrzeug wurde nur geliehen und mußte 1961 wieder abgegeben werden.

10. Dezember 1962: Neue LF8

10. Dezember 1962: Neue LF8

Der Löschzug erhält ein neues Fahrzeug, ein Mercedes Benz LF 8-TSA.

15.-18. Juli 1965

Hochwassereinsatz für die Wehren des Amtsverbandes Horneburg, Waltrop und Henrichenburg vom 15.07. – 18.07.1065. Der Löschzug war insgesamt 55 Stunden im Einsatz.

August 1965

Da der damals schon über 50 Jahre alte Schlauchturm stark reparaturbedürftig war und die Qualität der Schläuche immer besser wurde, war es nicht mehr nötig, diese in Horneburg aufzuhängen. Daher gab das Amt Waltrop den Abriss des Gebäudes bekannt.

16. Oktober 1967

Nach längerer Zeit gab es einen Wechsel an der Spitze der Wehr. Brandmeister Brüning verstarb und Franz-Josef Bergfort trat als Nachfolger zum stellvertrenden Löschzugführer an.

26.-27. April 1969

Ein Festakt zum 60-jährigen Bestehen des Löschzuges Horneburg wird auf dem Schlossgelände gefeiert.

12. Oktober 1974

Letzte Abschlussübung der Wehren von Horneburg, Waltrop u. Henrichenburg im Rahmen der Amtswehr. Danach folgte die Eingemeindung des Schlossdorfes nach Datteln im Jahre 1975.

8. Dezember 1974

Josef Hölter übernahm das Amt des Wehrführers von Leo Balan sen. Zum stellvertretenden Löschzugführer wurde Bernhard Bußmann ernannt.

14. Dezember 1974

Eine letzte Generalversammlung im Rahmen des alten Amtsverbandes wurde vom Löschzug abgehalten.

1976

Das Fahrzeug Mercedes-Benz LF 8 TSA wurde mit einem 4-m Funkgerät ausgestattet.

1977

Ein weiterer Wechsel in der Löschzugführung: Der stellvertretende Löschzugführer Bernhard Bußmann übernimmt die Führung, Ernst Hoppe stand nach dessen Berufung als stellvertretender Löschzugführer zur Verfügung.

23.-24. Juli 1979

23.-24. Juli 1979

Ein Fest zum 70-jährigen Bestehen des Löschzuges wird unter freiem Himmel auf dem Schulhof vor dem Gerätehaus gefeiert.

1980

Der Löschzug Horneburg bekam sein zweites Fahrzeug: Einen MTF VW-Bulli T2.

4. Januar 1983

Großalarmierung für die gesamte Dattelner Wehr auf dem Höf Pöter in Datteln im Löringhoff.

16. März 1985

Leo Balan, Sohn des langjährigen Wehrführers gleichen Namens, übernahm die Löschzugführung von Bernhard Bußmann. Stellvertretender Löschzugführer blieb weiterhin Ernst Hoppe.

17.-18. August 1985

Das Fest zum 75-jährigen Bestehen wurde nachgefeiert, da im Jahr zuvor die 600-Jahr Feier des Schlosses Horneburg stattfand.

27. Januar 1986

Der Löschzug wird zu einem Großbrand auf dem Bauernhof Möller-Luthe in Meckinghoven gerufen.

Mitte 1986

Mit einem TLF 8/8 Unimog vom Zivilen Bevölkerungsschutz erhielt der Löschzug sein drittes Fahrzeug. Hierdurch entstand allerdings ein etwas größeres Problem: Die Fahrzeughalle war zu klein.

9. September 1986

Mit dem Beginn der Pflasterarbeiten wurde der Beginn des Anbaus in Angriff genommen.

17. Oktober 1986

Das Richtfest der neuen Fahrzeughalle wurde gefeiert. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1987.

Einsätze 1987

Ingesamt gab es im Jahre 1987 5 Alarmierungen: 16.02.1987 Scheunenbrand bei Dieckmann

25. Mai 1987

Die neue Fahrzeughalle wurde feierlich eingeweiht und im Rahmen der Veranstaltung konnte der Löschzug als Höhepunkt des Tages ein neues LF 8 durch die Fahrzeugtaufe bringen.

1. Juli 1988

In der Kreistagssitzung wurde zum ersten und bisher einzigen Mal ein Mitglied des heimischen Löschzuges, Kamerad Leo Balan, zum Kreisbrandmeister ernannt.

Mitte 1988

Im Laufe des Jahres wurde das alte TLF 8/8 gegen ein baugleiches kommunales Fahrzeug ausgetauscht, das die Stadt Datteln von der ZB-Zentrale in Lette aufgekauft hatte. Bis einschließlich 1994 war es in Horneburg im Dienst.

20. November 1988

Der Löschzug nimmt erstmalig am Fußballturnier der Feuerwehr Waltrop teil, musste sich aber leider mit dem letzten Platz zufrieden geben.

29. November 1992

Der Löschzug wurde zu einem Großbrand bei der mittlerweile geschlossenen Luftballonfabrik Evert’s alarmiert. Dieser Einsatz war einer der größten und anspruchvollsten in der jüngeren Geschichte der Feuerwehr Horneburg.

1993

Aufgrund seines neuen Amtes wurde Leo Balan von Wilhelm Müschenborn als Löschzugführer beerbt. Ernst Hoppe blieb weiterhin dessen Stellvertreter.

April 1994

Unser Kamerad und bisheriger Kreisbrandmeister Leo Balan wird zum Stellvertreter des Bezirksbrandmeisters ernannt.

Anfang 1995

Die Freiwillige Feuerwehr Horneburg wurde zum ersten Mal zu einem echten Löschzug im feuerwehrtechnischen Sinne „aufgewertet“.

25. März 1995

In der Jahreshauptversammlung konnte Löschzugführer Wilhelm Müschenborn bekannt geben, dass der Löschzug Horneburg mit damals 39 Aktiven Mitgliedern den stärksten Löschzug der Dattelner Wehr stellt. Diese Schlagkraft konnte bis heute erhalten und sogar noch ein wenig vergrößert werden.

September 1995

Erste Teilnahme des Löschzugs an den Leistungswettkämpfen in Haltern. Die 3 angetretenen Gruppen erzielten folgende Zeiten: Platz 1: Horneburg, Gruppe 1 (3 min u. 12 sec.) Platz 2: Horneburg, Gruppe 2 (3 min u. 22 sec.) Platz 3: Horneburg, Gruppe 3 (3 min u. 36 sec.)

9. Dezember 1997

Unser Kamerad und langjähriges Mitglied Leo Balan wird zum Bezirksbrandmeister ernannt.

2. Januar 1998

Großbrand in der Fa. Da-Pack in Datteln-Natrop Kurz darauf verlor der alte VW-Bulli T3 bei einer Übung auf der Magdalenenstraße die Schiebetür. Damit war auch sein Schicksal besiegelt. Als Ersatz wurde ein Mercedes Benz Vito beschafft, der bis ins Jahre 2015 seine Dienste leistete. Mit einer zusätzlichen Beladung aus Kettensäge und Tauchpumpe nebst Zubehör konnte er bei Schlechtwettereinsätzen als drittes Fahrzeug voll eingesetzt werden.

14.-15. August 1999

Auf dem Schlossgelände wird ein Festakt zum 90 jährigen Bestehen der Wehr gefeiert.

12. Januar 2002

Als Nachfolger von Wilhelm Müschenborn wird Ludger Schollas zum neuen Löschzugführer gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Christoph Behler, der sein Amt ein halbes Jahr später an Frank Fischer weitergab.

20. November 2002

Zum ersten mal konnte die Feuerwehr Horneburg den 1. Platz beim Fußballturnier der Feuerwehr Waltrop erreichen und den Wanderpokal mit ins heimatliche Gerätehaus nehmen.

27. November 2002

Die Feuerwehr Datteln wurde auf die Kreisleitstelle in Recklinghausen aufgeschaltet. Gleichzeitig wurden die analogen Funkmeldeempfänger durch digitale Funkmelder ersetzt.

10. März 2003

Unter der Leitung von Jugendwart Sebastian Schwott mit seinen Stellvertretern Jens Möller und Björn Lücke wurde die Jugendfeuerwehr Horneburg gegründet. Mit 13 interessierten Kindern und Jugendlichen konnte der Übungsbetrieb direkt starten, schon bald gab es eine Warteliste für die Aufnahme.

Einsätze 2004

Im Jahre 2004 wurde der Löschzug 4 mal alarmiert: 02.02.2004 Brandeinsatz: unklare Rauchentwicklung, Horneburger Str.   25.04.2004 Alarmeinsatz: Gasaustritt im Gebäude, CO2 Anlage ausgelöst, Fa. Rheinzink 13.10.2004 Brandeinsatz: Dachstuhlbrand, Im Bollwerk   22.12.2004 Brandeinsatz: Kellerbrand, Industriestr. 7

20. November 2004

Erneut kann sich die Feuerwehr Horneburg den 1 Platz beim Fußballturnier der Feuerwehr Waltrop sichern.

Einsätze 2005

Ingesamt 5 Alarmierungen gingen 2005 in Horneburg ein: 22.03.2005 Brandeinsatz: Zimmerbrand, Böckenheckstraße

27. Juni 2005

Die Feuerwehr Horneburg erhält im Austausch für das LF 16 ein neues LF 10/6 von Mercedes-Benz. Der feuerwehrtechnische Aufbau kommt von der Fa. Schlingmann. Das Fahrzeug befindet sich bis heute im Einsatz.

20. November 2005

Wieder ein mal sichert sich der Löschzug den 1. Platz beim Fußballturnier der Feuerwehr Waltrop. Durch den 3. Sieg in Folge konnten wir den ersten Wanderpokal fest zu uns ins Gerätehaus holen.

Einsätze 2006

Zu 5 Einsätzen wurde die Wehr im Jahr 2005 gerufen: 17.01.2006 Brandeinsatz: Wohnwagenbrand, Am Bahnhof

Einsätze 2007

  4 mal rückte die Wehr im Jahr 2007 aus: 18.01.2007 Unwetter /Sturm: Im gesamten Stadtgebiet Sturmschäden beseitigt

20. November 2007

Zum insgesamt fünften mal gewinnt der Löschzug das Turnier im Fußball bei der Feuerwehr Waltrop.

Einsätze 2008

2008 wurde der Löschzug zu 2 Einsätzen alarmiert: 09.02.2008 Brandeinsatz: Kellerbrand, Christophstraße 04.06.2008 Hochwassereinsatz: Mehrere Keller mussten in Folge von Unwettern ausgepumpt werden

18. September 2008

Nach langen Verhandlungen mit der Stadt und endlosen Diskussionen über Standorte und Ausstattungen kam es zum ersten Spatenstich für den Neubau der Fahrzeughalle als ersten Bauabschnitt zur Erweiterung des Gerätehauses.

Einsätze 2009

Zu 5 Einsätzen wurde der Löschzug im Jahre 2009 gerufen: 13.02.2009 Brandeinsatz: Wohnungsbrand, Halterner Str. (Ahsen)

02. Februar 2009

Weiteres Verhandlungsgespräch im Rathaus der Stadt Datteln zur Umsetzung der Bauabschnitte II u. III zwecks Erweiterung des Gerätehauses Horneburg. Die kommissarische Löschzugführung hat Ihr Ziel erreicht und die Bauarbeiten werden öffentlich ausgeschrieben und vergeben.

07. Februar 2009

In der Jahreshauptversammlung wurde Frank Fischer als Nachfolger von Ludger Schollas zum neuen Löschzugführer gewählt. Sein Stellvertreter wurde Frank Kuhs.

28. März 2009

Im März 2009 wurde der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Mit dem Tag der Feuerwehr am 28.03.2009 wurde die Fahrzeughalle mit 4 Stellplätzen ihrer Bestimmung übergeben.

09. Mai 2009

Festakt zum 100-jährigen Jubiläum in der neuen Fahrzeughalle.

07. August 2009

Auf Grund der Epidemielage rund um die Schweinegrippe wurde die Jubiläumsfeier zum 100 jährigen Bestehen des Löschzugs durch Bürgermeister W. Werner abgesagt Die geplante Feier am 23. August konnte somit nicht stattfinden.

13. November 2009

Mit dem II Bauabschnitt wurde mit dem Sozialtrakt für die Herren die Verbindung von Fahrzeughalle und dem Altbestand des Gerätehauses mit Haupteingangsbereich begonnen. Gleichzeitig wurde mit dem III Bauabschnitt der Umbau des Altbaues zum Schulungsraum, Damensozialtrakt, Küche und Jugendfeuerwehrraum angefangen.

Einsätze 2010

Im Jahr 2010 verzeichnete der Löschzug 2 Einsätze: 02.03.2010 Brandeinsatz: Zimmerbrand, Castroper Str. 224 20.03.2010 Brandeinsatz: Dachstuhlbrand in voller Ausdehnung, Dümmerstraße 6  

10. Juni 2010

Das neue LF 10/6 wurde von der Fa. Schlingmann aus Dissen abgeholt. Somit steht erstmals ein viertes Fahrzeug am Standort des größten Löschzuges in Datteln bereit.

03. September 2010

Das neue Inventar für das umgebaute Gerätehaus wurde geliefert und aufgestellt. Ab diesem Moment war das Gesamtprojekt „An- und Umbau des Gerätehauses“ abgeschlossen und konnte für den Feuerwehrdienst genutzt werden.

04. – 05. September 2010

Nachfeier des 100-jährigen Jubiläums rund um das neu erstellte Gerätehaus unter dem Motto „Jetzt erst recht“.