In einem brennenden Haus sind nicht nur die Flammen gefährlich, bei der Verbrennung entstehende Atemgifte können nach wenigen Atemzügen verheerende Folgen haben. Im und um das Horneburger Gerätehaus haben daher am Mittwoch zwölf Feuerwehrfrauen- und Männer den Einsatz unter Atemschutz geübt.

Dabei galt es etwa, Vermisste aus einem verrauchten Gebäude zu retten, aber auch sogenannte Mayday-Lagen wurden geübt. Mayday wird immer dann – drei Mal – gefunkt, wenn ein Feuerwehrmann an der Einsatzstelle in Not Gerät, weil er einen Unfall hatte, eingeklemmt ist, sein Atemschutzgerät defekt ist, er die Orientierung in der Dunkelheit verloren hat oder er sich verletzt hat. Für diesen Fall steht stets ein zweiter sogenannter Sicherungstrupp bereit, der die Kameraden sofort rettet.

Da diese Übungen relativ aufwendig und zeitintensiv sind, kümmerten sich die übrigen rund 20 Horneburger an diesem Abend um die Grünpflege rund um das Gerätehaus. Muss auch sein.