Standort

Das Gerätehaus des Löschzuges Horneburg befindet sich an der Magdalenenstraße 5 neben der ehemaligen Grundschule im Herzen des Dorfes Horneburg.

Der Löschzug 5 der Freiwilligen Feuerwehr Datteln verfügt über zwei Löschgruppenfahrzeuge (LF) 10/6, ein LF 8 und ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF).

Das Gerätehaus ist mit einem Schulungsraum, einer Küche, einem Jugendfeuerwehrraum, zwei Umkleide- sowie Sanitärräumen ausgestattet.


Die Geschichte des Standortes

Der Altbau wurde 1959 an der Stelle des alten Geräteschuppen von 1909 fertiggestellt. 1985 wurde das Gerätehaus, zum größten Teil in Eigenarbeit, um die damalige Fahrzeughalle erweitert in der damals unsere Fahrzeuge (LF 8 und ein LF 10/6) eingestellt wurden. Im Altbau befanden sich die Umkleide, Schulungsraum, Küche und WC sowie ein Stellplatz für einen Mannschaftstransportfahrzeug (MTF).

Im Herbst 1986 wurde der Anbau ans Gerätehaus in Eigenarbeit angegangen. Unterstützt wurden die Löschzugmitglieder von Handwerkern aus dem Dorf.

Als der Anbau an das Feuerwehrgerätehauses im Jahr 1987 in Eigenregie und -leistung fertig gestellt war, wurde schnell klar, dass die Raumnot nicht behoben war und dies nur eine zeitlich begrenzte Lösung darstellen konnte. Daher setzte sich der Löschzug Horneburg für einen Um- und Anbau ein.

Diese Bemühungen gipfelten zu Beginn der 90er-Jahre in einem einstimmigen Ratsbeschluss für die Baumaßnahme am Gerätehaus. Wegen der Knappheit in der Stadtkasse, die zu einer Haushaltsperre führte, wurde er jedoch nicht umgesetzt. Die Frage der Finanzierung sollte bei der Realisierung des neuen Gerätehauses ein Dauerthema bleiben.

Nach anfänglichen Widerständen, kamen positive Signale aus dem Dattelner Rathaus und der Löschzug gründete einen Bauausschuss, der die Realisierung dieses Projektes vorantreiben sollte. Doch es kam zu immer neuen Verzögerungen wegen verschiedener Standortüberlegungen und die altbekannte Frage nach der Finanzierbarkeit schwebt stets über den Planungen. Niemand hätte sich damals vorstellen können, dass von der ersten Initiative bis zum Abschluss der Bauarbeiten weitere acht Jahre ins Land gehen sollten.

Der erste Bauabschnitt, die Fahrzeughalle, wurde im März 2009 abgeschlossen und technisch soweit ausgestattet, dass durch die Heizung und Technik die zukünftigen Bauabschnitte II („Umbau des alten Gerätehauses“) und III („Errichtung eines Sanitärtraktes“) versorgt werden konnten.

Im Zuge der Umstrukturierung der Löschzugführung im Oktober 2008 wurden die Horneburger vor eine neue Herausforderung, hinsichtlich der weiteren Verhandlungen zur Umsetzung der Bauabschnitte II und III mit der Stadt Datteln, gestellt. Das Auftaktgespräch begann am 2. Februar 2009 im Rathaus der Stadt Datteln und erwies sich im weiteren Verlauf als sehr schwierig, da sich die personellen Kapazitäten auf Grund der noch zu erwartenden Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II für die Umsetzung der weiteren Bauabschnitte als nicht ausreichend darstellte, und letztendlich ein externes Ingenieur-Büro eingesetzt wurde. Ab diesem Zeitpunkt war eine Dynamik und Entwicklung in dem abgestimmten Projektablaufplan zu erkennen.

Nach diversen statischen und baugrundtechnischen Gutachten wurde die Ausführungsplanung soweit forciert, dass der Baubeginn für den III. Bauabschnitt im Oktober 2009 begann. Wegen der witterungsbedingten Einflüsse konnte der Zeitplan für den Rohbau nicht eingehalten werden, so dass die weiteren Gewerke immer mehr in Verzug gerieten. Der anvisierte Fertigstellungstermin August 2010 geriet insbesondere mit Blick auf unsere Jubiläumsfeier immer mehr in Gefahr. Aber die Vergaben der Aufträge für die nachfolgenden Gewerke erfolgte reibungslos, so dass zügig nach und nach die Dachstuhlarbeiten / Bedachung / Installationsarbeiten / Oberbodenarbeiten / Malerarbeiten und all die kleineren Nebengewerke umgesetzt werden konnten.

Hiermit endet die Chronologie des Gerätehauses mit dem Hinweis, dass die Planung und Realisierung des „Neuen Gerätehauses“ nunmehr fast ein Jahrzehnt in Anspruch genommen hat. Letztendlich können wir uns jetzt über ein schönes und technisch hochwertiges Gebäude freuen, und es bleibt festzuhalten, dass die Sache zu einem guten und richtigen Ende geführt hat.