Mit vier Gruppen treten die Brandschützer aus dem Schlossdorf am Samstag, 17. September, beim Leistungsnachweis der Feuerwehren des Kreises Recklinghausen am Lippspieker in Haltern am See an. Seit knapp zwei Monaten schiebt der Löschzug Horneburg daher Sonderübungen, um wieder hervorragende Ergebnisse zu erzielen.

Bei dem Leistungsnachweis, der nach den Richtlinien des Verbandes der Feuerwehren durchgeführt wird, gilt es, in vier Disziplinen Aufgaben zu erfüllen.

Zunächst müssen die Gruppen einen Löschangriff (nach FwDv3) in einem fest vorgegebenen Zeitrahmen durchführen. Das Wasser wird aus einem offenen Gewässer (bsp. ein Teich oder Kanal) gepumpt. Dann muss mit einem Schaumrohr und zwei C-Strahlrohren ein simulierter Brand bekämpft werden.

Schaum wird als Löschmittel bei festen brennbaren Stoffen der Klasse A (z.B. Holz, Kohle, Textilien), hauptsächlich aber in der Brandklasse B (z.B. Benzin, Harze, Teer) eingesetzt, da Wasser bei flüssigen Stoffen nur eine geringe Löschwirkung zeigt.

Sitz einer der folgenden Knoten und Stiche nicht, droht ebenfalls ein Punktabzug:
1. Rettungsknoten mit Spierenstich
2. Kreuzknoten
3. Zimmermannstich

Die dritte Aufgabe ist eine Erste Hilfe-Übung. Eine Basisreanimation inklusive Beatmung mit einem Beutel unter Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillator (AED) ist zu meistern.

Nicht zu vergessen ist die theoretische Prüfung, in der 30 Fragen aus dem Feuerwehralltag schriftlich beantwortet werden müssen (bsp. Welche Anforderungen müssen Feuerschutztüren erfüllen? Welche Eigenschaft von Erdgas trifft nicht zu? oder: Ein Kesselwagen der Eisenbahn ist mit einem durchgehend orangefarbenden Streifen versehen. Was sagt dieser Streifen aus?)

Hier der Link zum Fragenkatalog sowie weitere Hintergrundinformationen zum Leistungswettkampf 2016 auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Oer-Erkenschwick.