Im Rahmen einer großen Zugübung am 12. Oktober galt es, mehrere vermisste Jugendliche aus dem Meckinghover Jugendzentrum (JaM, früher RAZ 4 U) zu retten.

Es wurde ein Entstehungsbrand simuliert, der bei einer Projektarbeit mehrerer Jugendlicher im Kreativraum durch einen defekten Töpferofen zustande kam. Doch nicht nur dort, auch im Büro des JaM hielten sich zwei Mitarbeiter auf. Durch die (mit Nebelmaschinen erzeugte) starke Rauchentwicklung hatte keiner von ihnen die Möglichkeit, durch das Treppenhaus zu flüchten. Auch der Weg durch die Fenster war ihnen durch verschlossene Gitter versperrt.

Das komplett vernebelte Keller- sowie Erdgeschoss machte die Menschenrettung auch für mehrere mit Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupps zur Herausforderung. Eine Rettung war nur mit den so genannten „RespiHoods“ – das sind Fluchthauben, die zu rettenden Personen übergezogen werden und an die Atemschutzgeräte der Einsatzkräfte angeschlossen werden können – möglich.

Nach nur vier Minuten nach Vorgehen der Angriffstrupps waren alle fünf Personen aus dem Gebäude gerettet.

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